Dienstag, 17. September 2013

1. Projekt - Korb aus Zeitschriften 1. Teil


Korb aus Zeitschriften 1. Teil

Ich weiss ja nicht wie das bei euch ist, aber in meiner Wohnung stapeln sich Bücher und Zeitschriften regelmässig und an den seltsamsten Orten zu kleinen Türmchen. Wie in einer Tropfsteinhöhle bilden sich mit der Zeit Stalagmiten auf Hockern, Tischen und Boden. Vieles davon muss man wirklich nicht zweimal lesen. Aber einfach fortwerfen? Das ist doch schade ums Papier! 
Tatsächlich ist Papier eines meiner bevorzugten Materialien. Und dasjenige von Zeitschriften und Büchern hat jeweils eine ganz eigene Qualität. Eine davon werde ich im folgenden Projekt beleuchten.

In meinem letzten Eintrag habe ich euch Bilder von Papiervasen gezeigt. Diese bestehen aus gerollten Zeitschriftenseiten und sind erstaunlich leicht und robust. Beim Korb oben wurde genau die gleiche Technik benutzt, nur mit etwa zehnmal soviel Papier.  Diese Technik ist eigentlich recht einfach, allerdings auch sehr zeitaufwendig. Ich finde aber der Aufwand lohnt sich und ich brauchte dringend eine Aufbewahrung für meine vielen Klebebänder.
Hier zeige ich euch wie ihr selbst einen Korb aus alten Zeitschriften flechten könnt.

Ihr braucht dafür:

  1. Alte Zeitschriften
  2. Etwas zum Schneiden (ich benutze gerne meine Rollmesser und meine Schneidematte)
  3. Lineal
  4. Leim (ev. Pinsel)
  5. Karton (meiner ist aus einer alten Schachtel)
  6. Eine sehr dünne Stricknadel
  7. Schere und Zirkel für den Boden (nicht auf dem Bild)

Beginnen wir mit dem Boden des Korbes. Dafür nehmt ihr einfach den Zirkel und zieht zwei Kreise. Meine sind ca. 17 cm breit. 


Schneidet diese aus und legt sie beiseite. Danach können wir mit dem Rohmaterial zum Flechten beginnen.



Reisst euch Seiten aus eurer Zeitschrift aus.



Schneidet diese der Länge nach in der Mitte durch.



Davon könnt ihr keinesfalls zuviel haben. Die unten abgebildeten Seiten reichen noch nicht.



Bereitet den Leim vor. Natürlich könnt ihr diesen direkt aus der Tube oder vom Stift benutzen. Für mich funktioniert es am besten wenn ich ihn mit dem Pinsel auftrage.




Rollt die Seiten schräg zu kleinen Stäbchen und nehmt dazu die Stricknadel zur Hilfe.



Klebt die Enden fest.



So sollten die Stäbchen etwa aussehen. Ganz natürlich ergibt sich ein schmaleres und ein breiteres Ende. Dass diese Öffnung variiert ist für uns später von Nutzen.